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Urlaub am Lago Maggiore

Hallo liebe Blogger, neulich war meine Familie und ich im Kurzurlaub am Lago Maggiore: Von der Bodenseeregion aus, in der wir leben fahren wir runter in die italienische Schweiz. Und die ist wirklich sehr italienisch! Also der Straßenbau ist anders (ein bisschen seltsam), es wird fast ausschließlich Italienisch gesprochen (Kassiererinnen verstehen kein Deutsch oO), die Mentalität ist anders (eben typisch südländisch). Am Nachmittag sind wir dann dort angekommen, haben uns zwei Karten, eine Wander und eine Straßenkarte gekauft und sind auf einen hohen Ber in der Nähe des Sees gefahren. Auf der Karte war der Weg gut und deutlisch eingezeichnet und so um die 7km lang. Also gut machbar. Wir laufen also los. Die Aussicht war wirklich atemberaubend schön. Der Blick auf den wunderschönen See unter einem und in der Ferne all die anderen Berge. Schnell jedoch wurde die Wanderung zu einem absoluten Gewaltmarsch. Nach 6 Stunden Wanderung durch unwegsames Gelände war noch kein Ende in Sicht. Der Grund war der, dass man von Bergspitze zu Bergspitze wandern musste und Flüsse nicht ÜBERqueren konnte, sondern müsam den Berg hinabsteigen um ihn auf der anderen Seite wieder zu erklimmen. So wurden aus den 7km plötzlich 14 oder mehr. Und das Gelände war wirklich sehr unwegsam und das ständige bergauf und bergab wandern kostete viel Kraft. An Proviant hatten wir für jeden nur einen Apfel und eine 1,5 l. Flasche mit Limonade, die wir später an einem Gebirgsbach auffüllten um nicht durst zu leiden. Jedoch schwanden bald die Kräfte, da wir ja kein nennenswerten Proviant dabei hatten. Um 21 Uhr wurde es dann stock finster und wir mussten die Nacht im nassen Wald verbringen, bei c.a. 3 °C. Die Nacht war wirklich bitter Kalt und niemand hatte was wirklich warmes an. Bibbernd lagen wir bis 6 Uhr in der Früh beisammen. Aber auch dies ging vorbei und beim Auto angekommen haben wir Campingkocher und co ausgepackt und uns Essen zubereitet. Um uns wieder aufzuwärmen sind wir dann ins Strandbad gegangen, welches übrigens freien Eintritt hat. Die Sonne schien nur dann und wann wirklich kräftig und da wir die Sonnencreme im Auto gelassen hatten, waren wir zu faul diese zu holen. Das Wasser war übrigens nicht so der Hit und der Badebereich sehr begrenzt, was wohl an den vielen Schnellbooten liegt. Man kann also nicht so weit schwimmen wir z.B. beim Bodensee. Das Wasser war teilweise recht dreckig, wie mans vom Bodensee kennt und daher wahrhaftig wie schon erwähnt eher mau. Als wir dann am Nachmittag das Bad verließen waren wir alle samt knall rot. Ouch! Wir haben dann sehr dick Aprés Creme auf die verbrannten stellen getan und eine Stelle zum Wildcampen gesucht. Am Abend haben wir dann mit der PSP Quizspiele gespielt, Honigmelone gegessen und sind dann zu Bett. Der eine Teil ins Zelt, der andere ins Auto. Am Nächsten Morgen sind wir dann wieder Richtung Heimat gefahren, haben bei einem Gebirgsfluss halt gemacht, sind gewandert und in dem türkisen, eiskalten Wasser gebadet. Wunderbar erfrischen kann ich da nur sagen! Danach sind wir dann vollends heim gefahren Das war mein kleiner Kurzurlaub euer Brüllwürfel

20.8.10 12:17

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